Unsere Ziele
In den letzten 40 Jahren hat sich die Rolle von Frauen in der Chirurgie entscheidend verändert – was heute möglich ist, war damals kaum vorstellbar. Dennoch existieren weiterhin Barrieren und Missstände, die es anzusprechen und aufzubrechen gilt. Wir sind überzeugt, dass Frauen und Männer in chirurgischen Fächern davon profitieren – was wiederum den Patientinnen und Patienten zugutekommt. Unsere Vision ist modernes Arbeiten in der Chirurgie, ein fairer Umgang untereinander und eine transparente Aus- und Weiterbildung, um so motivierte und kompetente Chirurginnen und Chirurgen hervorzubringen.
Women in Surgery Switzerland (WiSS) wurde am 27.09.2023 als erster Verein dieser Art in der Schweiz gegründet und will sich gemeinsam für den Wandel und das Streben nach qualitativer, moderner Chirurgie einsetzten. Wir sind eine unabhängige und nicht gewinnorientierte Vereinigung. Wir wollen Chirurginnen in verschiedenen Stadien ihrer Karriereentwicklung ansprechen und entwickeln unsere Projekte nach diesen 3 Grundsätzen:
Excellence matters
Women in Surgery Switzerland (WiSS) setzt sich dafür ein, dass man mit Kompetenz und Engagement weiterkommt. Stellen, Beförderungen und Teaching-Möglichkeiten im OP dürfen nicht aufgrund von Vorurteilen oder Gewohnheiten vergeben werden.
WiSS fordert eine Veränderung, damit Patientinnen und Patienten die bestmögliche, evidenzbasierte Behandlung erhalten.
Vorbilder für den Wandel
Women in Surgery Switzerland (WiSS) wurde von engagierten Chirurginnen gegründet, die für Veränderung kämpfen. Wir teilen unsere eigenen Erfolgsgeschichten und Herausforderungen, sprechen Ungerechtigkeit offen an und fördern eine ehrliche Gesprächskultur.
Unser Ziel: Moderne, transparente Strukturen in der Chirurgie schaffen, die endlich faire Chancen für alle bieten.
Eine moderne Chirurgie
Women in Surgery Switzerland (WiSS) fordert eine neue Arbeits- und Leistungsphilosophie in der Chirurgie. Moderne Chirurgie bedeutet gesunde Strukturen, in denen Leistung und Lebensqualität im Einklang stehen.
Chirurgische Exzellenz darf nicht weiter mit Ellenbogen-Kultur und möglichst langen Präsenzzeiten gleichgesetzt werden.
